Seite wählen

Der Mai fühlte sich länger an, als er tatsächlich war. Allerdings nicht, weil sich alles wie Kaugummi gezogen hat, sondern im Gegenteil … weil wir so unheimlich viel zusammen erlebt haben.

Boom-Boom-Blog

Im Mai hab ich mich zum zweiten Mal zu einer Challenge von Judith Peters angemeldet – und es dieses Mal sogar durchgezogen! Bei Boom Boom Blog! habe ich mit rund 1.500 Menschen eine Woche lang nach Judiths Anleitung an einem Blogartikel geschrieben.

Mit „Wie ich wurde, was ich bin“ war ein klares Thema vorgegeben, bei dem ich zugegebenermaßen innerlich erstmal mit den Augen gerollt habe. Doch ich wollte es dieses Mal einfach schaffen und meinen allerersten Blogbeitrag veröffentlichen. Also hab‘ ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt, alle Zweifel beiseite geschoben und bin einfach stur Judiths Plan gefolgt.

Marina vor dem Laptop mit einem Bild von Judith Peters darauf während der Boom Boom Blog Challenge.
Am ersten Tag habe ich auf Instagram verkündet, dass ich am 29. Mai meinen Blogartikel veröffentlichen werde.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht! Bei der Bildrecherche bin ich zwar etwas in Erinnerungen versackt und gegen Ende der Woche kamen doch leise Zweifel am Inhalt meines Artikels, aber Judith hat mich immer wieder darin bestärkt, dass der Beitrag nicht perfekt sein muss.

Dank all dieser Motivation und der Gruppendynamik habe ich am 29. Mai mit ganz vielen anderen BloggerInnen tatsächlich den Veröffentlichen-Button geklickt – und ich bin mega stolz auf mich.

Wenn du magst, lies doch mal rein: Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur kreativen Copywriterin

Zwischen Jungesellenabschied und alten Fotos

Das Himmelfahrtswochenende war ich bei meinen Eltern. Ich hatte sie zwischendurch zwar gesehen, war aus verschiedenen Gründen aber fast 9 Monate nicht mehr in der Heimat gewesen. Da war der Jungesellenabschied einer meiner ältesten Freundinnen die optimale Gelegenheit für einen Besuch . Außerdem wollte ich nach Fotos aus meiner Kindheit und Jugend schauen

Da 500 Kilometer zwischen uns liegen, hatte ich mich gegen das Auto und für die Bahn entschieden. Tja, was soll ich sagen? Auch wenn ich fünfeinhalb Jahre mit der Bahn zwischen Stuttgart und Hamburg gependelt bin, hab ich es nicht wirklich vermisst!

Marina mit Maske im ICE.
Insgesamt saß ich mehr als fünf Stunden mit der Maske in der Bahn.

Nachdem ich um einiges verspätet angekommen war, hatte ich ein wirklich schönes Wochenende. Wir haben viel geredet, Fotos geschaut und endlich konnte ich auch wieder einen richtig matschigen Kartoffelkuchen essen.

Der Junggesellenabschied war nicht ganz klassisch. Statt mit Bauchladen auf der Partymeile waren wir mit Bollerwagen in den Weinbergen. Es ging einfach darum mal wieder die alten Freunde aus Kindertagen zusammenzutrommeln – auch wenn leider nicht alle kommen konnten. In jedem Fall hatten wir uns eine Menge zu erzählen und der Tag war viel zu schnell vorbei.

Vier Freundinnen auf einer Wiese.
Es war so schön, die Mädels mal wiederzusehen, auch wenn lange nicht alle dabei sein konnten. Wir werden unser Treffen in etwas größerer Runde definitiv wiederholen!

Ein Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen

Am Papatag waren wir im Serengeti-Park in Hodenhagen – eine Mischung aus Zoo, Safari und Freizeitpark. Wenn man zum ersten Mal da ist, ist es ein bisschen überwältigend. Dort kann man mit dem eigenen Auto oder aber einem Doppeldeckerbus eine Tour durch die unterschiedlichen Regionen der Welt machen und die Tiere hautnah erleben.

Alternativ gibt es Spezial-Touren mit Jeep, Monstertruck, Quad und ähnlichem. Wir haben uns für die Unimog-Tour entschieden und durften Giraffen und Trampeltiere füttern. Von Michael, unserem Fahrer und Ranger, haben wir dabei ziemlich viel über die einzelnen Tiere gelernt, was super spannend war.

Eine Giraffe, die in den Unimog schaut.
Die Giraffen waren wirklich direkt bei uns im Unimog – klar, wenn’s leckere Blätter gibt!

Auch haben wir Nashörner und verschiedene Antilopen durch die Gegend rennen sehen oder auch Esel und irgendwelche speziellen Pferde, die ihre Köpfe durch die Autofenster steckten. Tapire, Damwild, Hyänen, Wasserbüffel, … es gab so viel zu entdecken! Kurz vor Ende unserer Fahrt ging’s noch mal zwei Runden richtig querfeldein. Insgesamt war die Tour mit ihren eineinhalb Stunden super kurzweilig – auch für den Kleinen – und hat eine Menge Spaß gemacht.

Vor der Unimog-Safari sind wir schon durch den Teil des Parks gelaufen, in dem wir zu kleineren Tieren – überwiegend verschiedene Affenarten – in die großen Volieren durften. Und immer wieder ist der kleine Mann gerutscht oder auf einem riesigen Netz geklettert. Später ging’s aufs Riesenrad, die Kinderachterbahn und gefühlt tausend weitere Fahrgeschäfte. Langweilig wird’s in diesem Park ganz bestimmt nicht.

Marina auf einem nostalgischen Karussell.
Dieses Karussell sah in seiner Gesamtheit absolut beeindruckend aus. Und ich durfte sogar auf dem Pferd mitreiten 😉

Was sonst noch los war im Mai 2022

  • „Zuckerfrei im Mai“ – so bin ich den Monat gestartet. Davor gab’s jeden Morgen Pfannkuchen mit Marmelade … und das war dann doch etwas viel 😅
  • Im Mai haben wir fast jeden Sonntag mit Freunden gegrillt. Das Wetter war aber endlich auch mal wieder richtig schön!
  • Unter unserem Stelzenhaus gibt es jetzt endlich eine riesige Sandkiste zum Buddeln und Burgen bauen für den Kleinen.
Unsere Sandkiste unter dem großen Stelzenhaus.
Jetzt, wo es draußen wärmer wird, ist auch die große Sandkiste fertig 🙂
  • Das Kasperle war mal wieder der Held. Zum ersten Mal war der Kleine beim Kasperletheater. Ich hatte total vergessen, wie laut das ist 🙈
Blick auf die Bühne mit dem Kasperletheater.
Es war so aufregend, als der Räuber und die Hexe das Geld des Königs geklaut haben. Zum Glück haben Kasper und der Polizist die beiden am Ende ins Gefängnis gesperrt – puuuh!
  • Am Mamatag haben meine beiden Männer Tulpen für mich gepflückt. Ganz besonders süß fand ich es, als der Kleine allein im Garten war und plötzlich mit einem Löwenzahnstrauß rein kam: „Mama, das hab‘ ich für dich gepflückt!“ 🥰
Ein Strauß Löwenzahn auf dem Esstisch.
Wenn der Sohn ganz allein auf die Idee kommt einen Blumenstrauß zu pflücken, schlägt jedes Mamaherz höher!
  • „Spatzi“, ein kleiner Haussperling ist aus seinem Nest unterm Dach in die Regenrinne gerutscht und brauchte unsere Hilfe. Mein Mann hat ihn zu einer Vogelauffangstation gebracht. Das war aber ganz schön aufregend für den kleinen Mann.
  • Der Trickser hat den Zauberstab kaputt gemacht und alle Dorfbewohner streiten sich. Da mussten wir Elfe Pinki, Zwerg Zipfel und Kobold Keril helfen, alle Zutaten zu finden, um den Zauberstab zu reparieren. Nach anfänglicher Angst vor den großen Figuren, hatten wir ab Station 2 ziemlich viel Spaß auf dem Märchenwanderweg in Jesteburg.
Marina neben einem Holzeinhorn auf dem Märchenwanderweg in Jesteburg.
Wir haben ein Einhorn gesehen! An Station 3 im Märchenwald sollten wir ein Einhorn pflegen und haben als Dank ein Haar aus seiner Mähne bekommen.
  • Mit dem Mai geht auch die Zeit in der Akademie zu Ende. Es war ein aufregendes und sehr bewegendes Jahr. Es gibt für mich zwar wenig sichtbare Ergebnisse, dafür hat sich in meinem Kopf vieles einmal komplett umgekehrt. Und ich bin dankbar für die wunderbaren Menschen, die ich dort kennengelernt habe.
  • Diesen Monat habe ich ein Buch gelesen: „A place to love“ von Lilly Lucas.